Self-Ordering in der Gastronomie: Effizienter Service für Gäste und Personal

Nicht mehr nur in der Systemgastronomie wird auf Self-Ordering gesetzt. Auch Cafés, Restaurants und kleinere Betriebe integrieren Bestellterminals zunehmend in ihren Alltag. Digitale Bestellsysteme wie Terminals, Tablets, Apps oder QR-Codes vereinfachen Abläufe, entlasten das Personal und steigern die Zufriedenheit der Gäste, Mitarbeitenden und Betriebe gleichermaßen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über die verschiedenen Systeme und ihre Vorteile!

Self-Ordering als Lösung für moderne Gastronomiebetriebe

Viele gastronomische Betriebe stehen vor der Herausforderung, ihre Servicequalität trotz anhaltenden Personalmangels aufrechtzuerhalten. Deshalb werden Lösungen gesucht, die Abläufe vereinfachen und Mitarbeitende gezielt entlasten. Ein digitaler Bestellprozess bietet hierfür einen geeigneten Ansatz. Beim Self-Ordering in der Gastronomie geben Gäste ihre Bestellung eigenständig über Terminals, Tablets, Smartphone-Apps oder webbasierte Lösungen auf. Die eingegebenen Daten werden automatisch an das Kassensystem übertragen. Manuelle Zwischenschritte entfallen, wodurch potenzielle Fehlerquellen reduziert werden.

Für das digitale Bestellen werden mehrere technische Komponenten benötigt, die nahtlos miteinander zusammenarbeiten. Die Grundlage ist ein leistungsfähiges Kassensystem als zentrale Schnittstelle zur Verarbeitung aller Bestellungen. Ergänzend wird ein kompatibles digitales Bestellmodul eingesetzt, über das Gäste ihre Auswahl treffen und direkt an das System übermitteln. Je nach Betrieb können zusätzlich Gästeruf- oder Benachrichtigungssysteme sowie digitale Zahlungslösungen integriert werden. Abgerundet wird das Self-Ordering-System für die Gastronomie durch passende Hardware wie Terminals, Displays oder mobile Endgeräte.

Varianten von Self-Ordering-Systemen

Es gibt eine Vielzahl an Self-Ordering-Lösungen für Restaurants. Welche Lösung am besten für den eigenen Betrieb geeignet ist, hängt von dem Gastronomiekonzept, den Serviceabläufen und den Erwartungen der Gäste ab. Grundsätzlich ermöglichen alle Systeme, dass Bestellungen digital erfasst und direkt an das Kassensystem übermittelt werden. Je nach Variante kann zusätzlich auch direkt die Bezahlung danach getätigt werden. Einige Systeme können fest im Betrieb integriert werden, andere basieren auf den mobilen Endgeräten der Gäste. Unabhängig von der gewählten Lösung verfolgt jedes Self-Ordering-System dasselbe Ziel: effizientere Abläufe, eine spürbare Entlastung des Personals und ein verbessertes Gästeerlebnis.

Terminalbasierte Lösungen

Bei Self-Ordering-Systemen mit Bestellterminals geben Gäste ihre Bestellung direkt über ein großes Display ein. Speisen und Getränke werden darauf anschaulich visualisiert und können individuell ausgewählt und angepasst werden. Anschließend wird die Bestellung digital übermittelt. Je nach Ausstattung des Self-Order-Terminals erfolgt die Bezahlung direkt am Gerät per EC- oder Kreditkarte oder alternativ an der Kasse. Dieses Konzept ist vor allem im Fast-Food- und Quick-Dining-Bereich verbreitet. Ein Nachteil dieses Systems besteht darin, dass Bestellterminals von vielen Gästen direkt nacheinander genutzt werden. Dadurch können die Displays nicht immer sofort nach jeder Verwendung gereinigt werden, was hygienische Herausforderungen mit sich bringen kann.

Tablets am Tisch

Self-Ordering im Restaurant mit Tablets ähnelt terminalbasierten Systemen, offeriert den Gästen jedoch den Vorteil, direkt am Tisch zu bestellen und ihr eigenes Bestelltempo zu wählen. Die Geräte können fest installiert oder vom Servicepersonal wie digitale Speisekarten ausgegeben werden. Während des gesamten Aufenthalts können Gäste zusätzliche Bestellungen aufgeben. Die Bezahlung erfolgt je nach technischer Ausstattung entweder direkt am Tablet oder klassisch über das Servicepersonal. Self-Ordering per Tablet ist jedoch mit höheren Anschaffungskosten verbunden, da mehrere Geräte benötigt werden. Außerdem müssen die Tablets regelmäßig gereinigt, gewartet und gegen Diebstahl gesichert werden.

Smartphone-Apps

Bei App-basierten Self-Ordering-Systemen nutzen Gäste ihr eigenes Smartphone zusammen mit einer vom Betrieb bereitgestellten App. So können sie direkt vom Platz aus in ihrem eigenen Tempo bestellen, ohne dass Tablets oder Terminals nötig sind. Das reduziert den Aufwand für den Gastronom und sorgt gleichzeitig für bessere Hygiene beim digitalen Bestellen. Die Bezahlung kann je nach gewählter App direkt oder klassisch über das Servicepersonal erfolgen. Eine Herausforderung für die Gäste besteht dafür darin, dass sie die App zunächst herunterladen müssen.

Webbasierte Systeme via QR-Code

In der Gastronomie werden Self-Ordering-Systeme per QR-Code immer häufiger eingesetzt. Der Ablauf ähnelt dem App-basierten Bestellen, jedoch muss keine App heruntergeladen werden. An den Tischen wird ein QR-Code als Zugangspunkt zur Speisekarte angebracht. Die Gäste scannen den Code und werden direkt auf die Website des Bestellsystems weitergeleitet. So können sie sofort digital bestellen und auch direkt bezahlen, je nach technischer Ausstattung des Systems. Wie bei Self-Ordering-Apps benötigen die Gäste jedoch ein geladenes Smartphone sowie ausreichend Datenvolumen, falls kein Gäste-WLAN vorhanden ist.

Spezielle Systeme wie Order Cubes

Order Cubes sind eine Variante von speziellen Self-Ordering-Lösungen im Restaurant, die als Kellner-Rufsystem fungieren. Gäste können damit signalisieren, dass sie bestellen oder bezahlen möchten, ohne auf sich aufmerksam machen zu müssen. Die Geräte ähneln kleinen Tischlampen und besitzen zwei Tasten: eine für Bestellungen, eine für Zahlungen. Nach Betätigung wechseln die Farben von Grün über Blau zu Rot, sodass das Personal auf einen Blick erkennt, wer am längsten wartet. Zusätzlich lassen sich über das spezielle System freie oder reservierte Tische anzeigen und Abläufe effizient steuern.

Vorteile der digitalen Bestellung für Betriebe und Kunden

Self-Ordering kann in der Gastronomie einen deutlichen Mehrwert bedeuten. Das Servicepersonal wird spürbar entlastet und der Fokus verschiebt sich trotz anhaltendem Personalmangel hin zu Qualität und Serviceerlebnis. Besonders in Stoßzeiten entstehen durch Self-Ordering stabilere Abläufe und eine bessere Organisation im gesamten Betrieb. Gleichzeitig profitieren die Gäste von schnelleren, geregelten Prozessen, die ihre Zufriedenheit steigern und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sie wiederkommen.

Effizienzsteigerung im Betrieb

Self-Ordering-Systeme schaffen klar strukturierte Abläufe im Gastronomiebetrieb. Bestellungen werden in Echtzeit an die Küche übertragen und manuelle Zwischenschritte entfallen. Self-Ordering im Restaurant beschleunigt zudem den gesamten Bestell- und Zahlungsprozess und ermöglicht, dass sich das Personal stärker auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann, wie die Zubereitung, Beratung und Qualitätssicherung. Dadurch sinken Stresssituationen, besonders bei Personalmangel. So steigt auch die Arbeitszufriedenheit. Self-Ordering-Systeme bieten zudem den Vorteil einer flexiblen Betriebssteuerung. Angebote, Preise oder Menüpunkte lassen sich zentral verwalten sowie systemweit in Echtzeit anpassen und Betriebe können flexibel auf Kundenwünsche oder Marktveränderungen reagieren.

Verbesserte Kundenerfahrung

Digitale Bestellsysteme werden von den meisten Gästen positiv aufgenommen. Sie können ihre Bestellungen selbstständig aufgeben, ohne auf das Servicepersonal warten zu müssen. Dadurch verkürzen sich Wartezeiten und Abläufe werden beschleunigt. Self-Ordering schafft Raum für eine persönlichere Interaktion, denn das Servicepersonal hat mehr Zeit, Gäste zu beraten, Produktinformationen zu vermitteln und die Marken- oder Produktkultur näherzubringen. Die Gäste haben mehr Selbstbestimmung: Sie entscheiden selbst, wann und wie sie bestellen, und können Speisen individuell anpassen. Intuitive Oberflächen und eine klare Menüführung der Self-Ordering-Systeme sowie Filterfunktionen für vegetarische Optionen, Allergene oder unterschiedliche Spracheinstellungen erleichtern das Bestellen für alle Gäste.

Wirtschaftliche Effekte

Self-Ordering bringt deutliche wirtschaftliche Vorteile mit sich. Durch die Automatisierung lassen sich Personalkosten senken und der Personaleinsatz lässt sich effizienter gestalten. Gleichzeitig werden Fehler bei der Bestellaufnahme reduziert und die Tischrotation beschleunigt, was die Auslastung des Betriebs verbessert. Self-Ordering im Restaurant kann den Umsatz steigern, da Gäste insgesamt mehr bestellen. Unterstützt durch automatische Produktempfehlungen oder verkaufsfördernde Hinweise sowie den Wiederkehrwert erhöht sich die Kundenzufriedenheit. Stärkerer Kundenbindung, zum Beispiel durch Bonus- und Gutscheinsysteme, ist ebenfalls ein Vorteil. Digitale Bestellsysteme im Self-Ordering liefern wertvolle Daten. So kann das Bestellverhalten analysiert und das Angebot gezielt auf die Zielgruppe abgestimmt werden, während Unternehmensziele effizienter gesteuert werden.

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Unsere Produktpalette umfasst nicht nur moderne Kassensysteme, sondern auch passende Hardware und Softwarelösungen für den gastronomischen Betrieb. Mit der Kassensoftware Gastrofix, jetzt Lightspeed, lässt sich Self-Ordering optimal integrieren. Die cloudbasierte Software unterstützt QR-Code- und Online-Bestellungen, kontaktlose Zahlungen direkt am Tisch und überträgt alle Bestellungen automatisch an das Kassensystem. Bestellterminals werden dank Onlinespeisekarten und digitaler Bezahlmöglichkeiten überflüssig.

Entdecken Sie auf unserer Website nicht nur unser umfangreiches Angebot an Kassensystemen für die Gastronomie, sondern auch Lösungen für den Einzelhandel, Bäckereien und Friseursalons. Bei Fragen zu unseren Kassensystemen beraten wir Sie gerne persönlich.




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